1/2020
UNIZEIT
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© Uni Graz/Konstantinov

Datendrang

In atemberaubendem Tempo schafft die Digitalisierung neue Möglichkeiten. ForscherInnen der Universität Graz nutzen diese, um die Zukunft sinnvoll mitzugestalten, zeigen aber auch Gefahren auf. 


Der digitale Kalender erinnert uns an Termine, über Apps organisieren wir im Handumdrehen Freizeitaktivitäten, während Roboter zu Hause Fußboden und Rasen in Schuss halten. Immer mehr mühsame oder gefährliche Arbeiten verrichten Maschinen, künstliche Intelligenz nimmt uns sogar das Denken ab.
Für viele Unternehmen bieten diese Innovationen enorme Vorteile, manche bleiben allerdings im globalisierten Wettbewerb auf der Strecke. WissenschafterInnen des Graz Schumpeter Center sowie des Forschungsnetzwerks „Human Factor in Digital Transformation“ zeigen Lösungen auf, wie Politik und Gesellschaft die Betroffenen auffangen und wie möglichst viele die Chancen der Technologisierung nutzen können. Der Frage, wie weit künstliche Intelligenz unseren Alltag bestimmen soll beziehungsweise wo die Lücken und Tücken lernender Maschinen liegen, beschäftigt WissenschafterInnen im Bereich „Smart Regulation“. Das Ziel aller Vorhaben ist, jetzt dafür zu sorgen, dass die Innovationen für morgen möglichst allen zugute kommen.
Die Fotos dieser Ausgabe stammen hauptsächlich von Jorj Konstantinov.

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