Über Gehirn-Computer-Schnittstellen Gedanken von gelähmten Menschen in Sprache übersetzen. Durch Hirnstimulationen die Gedächtnisleistung verbessern. Oder einfach eine Kappe aufsetzen, die uns beim Autofahren warnt, wenn wir müde werden. Klingt doch toll. Alle diese neuen Möglichkeiten öffnen aber auch Tür und Tor für Manipulation und Kontrolle. Auf Initiative der UNESCO wurden nun ethische Leitlinien für den Umgang mit Neurotechnologien erarbeitet, zum Schutz der Menschenwürde und geistigen Privatsphäre. Guilherme Wood begleitete den Prozess als wissenschaftlicher Experte der Uni Graz.